MINT-Kooperationen

MINT-Kooperationen

Was ist die MINT-EC-Schulkooperation Südhessen?

Die vier südhessischen MINT-EC-Schulen arbeiten seit dem Jahr 2008 zusammen. Der Haupt-Baustein dieser Kooperation ist ein jährlich stattfindendes dreitägiges regionales MINT-Camp, das reihum organisiert und ausgerichtet wird. Die vier MINT-EC-Schulen sind

  • Gymnnasium Michelstadt, Michelstadt im Odenwald
    Die Schulleiter/innen der vier MINT-EC-Schulen in Südhessen und Frau Dr. Sarantidou, Geschäftführerin von MINT-EC, mit den unterzeichneten Kooperationsverträgen.
  • Lessing Gymnasium, Lampertheim
  • Lichtenbergschule, Darmstadt
  • Max-Planck-Schule, Rüsselsheim

In einer Feierstunde am 07.10.2016 haben die vier Schulen ihre jahrelange Kooperation feierlich mit einer Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Abschlusspräsentation des 9. Südhessischen MINT-Camps, das im Herbst 2016 vom Gymnasium Michelstadt ausgerichtet wurde, offiziell unterzeichnet.

Dieser Zusammenschluss geht unter anderem auf einer Initative der Unternehmerverband Südhessen e. V. zurück, die mit allen vier MINT-EC-Schulen eine enge Kooperation pflegen. Diese startete mit der „MINT-Initiative Südhessen“ und mündetet in der mittlerweile schon traditionell gewordenen Zusammenarbeit.

Über die Jahre haben sich sehr freundschaftliche Kontakte zwischen den Schulen entwickelt und alle Beteiligten freuen sich auf das jährliche MINT-Camp.

Kooperationen und Vernetzungen der Max-Planck-Schule

Kooperationen und Vernetzungen sind ein ganz wichtiger Aspekt einer MINT-EC-Schule, die Max-Planck-Schule ist mit vielen Initiativen und Institutionen verbunden (z.B. durch Kooperationsverträge, Schulpatenschaften, Mitgliedschaften und / oder Zusammenarbeit):

Diese Kooperationen geben unserer Schule und unseren Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten, angefangen von Mitteln für die Ausstattung bis hin zu exklusiven Zugängen in die verschiedenen Institutionen, z.B. in Form von Praktika oder MINT-Camps. In diesen verbringen die Schüler/innen einige Tage an anderen MINT-EC-Schulen oder naturwissenschaftlichen Institutionen und bekommen ein spannendes Programm geboten. Unsere Lehrerinnen und Lehrer erhalten viele Fortbildungsmöglichkeiten, die wir auch für Lehrkräfte anderer Schulen öffnen.

Ganz konkret arbeiten wir zum Beispiel zur Zeit an der Aktion „MINT-Vertiefung“ der Unternehmerverbände Südhessen mit, die Oberstufenschülerinnen und Schülern in den Osterferien ein exklusives, kurzes und intensives Praktikum bei verschiedenen Kooperationspartnern erlauben wird. Mit der Fachbereich Chemie-Didaktik der Universität Frankfurt führen wir in diesem Schuljahr zwei Fortbildungen für Chemie-Lehrkräfte in unserem Hause durch.

Die Klasse 9e im Mai 2016 beim Chemie-Praktikum der Celanese-AG in unserem Chemie-Saal. Die Schüler/innen untersuchten verschiedene Produkte in Qualitätstests, z.B. Spezialkunststoffe, die extrem Bruch- und Kratzfest, Oberflächen, die extrem schmutzabweisend sind u.v.m.

Mit der Hochschule Rhein-Main, mit der wir sehr seit vielen Jahren sehr intensiv zusammen arbeiten, bereiten wir zur Zeit mehrere Projekte vor. So läuft das gemiensame Projekt mit der Initiative „Our common future“, einem Projekt der Robert-Bosch-Stiftung. Wir untersuchen hier gemeinsam mit Studierenden der Hochschule und Schülerinnen und Schülern der MPS über Klima- und Wetterbeobachtungen sowie biologische Untersuchungen den Klimawandel. Diesen wollen wir technisch mit Sensoren und Mikroprozessoren aufzeichnen und so seine Auswirkungen dokumentieren. Ein anderes Projekt ist die Technik-AG für Fünft- und Sechstklässler, die von Studierenden der Hochschule vorbereitet und durchgeführt wird.

Seit über 10 Jahren ist die Max-Planck-Schule zu Gast bei der MINT-Messe der Unternehmerverbände Hessen und ihrer Initiative „Schule-Wirtschaft„. Wir stellen jedes Jahr einen anderen Aspekt unseres MINT-Programms vor, auf den Fotos sind unsere Stände aus den Jahren 2016 und 2017 zu sehen.  Die teilnehmenden Schulen können Preise für ihre Projekte gewinnen, im Jahr 2012 hat die MPS den 1. Preis für das Planckini-Labor, dotiert mit 3000,-€, gewonnen. Das Geld wurde in die Weiterentwicklung des Planckini-Labors investiert.

 

 

 

Unser Ausstellungsstand auf der MINT-Messe im wiesbadenenr Landtag aus dem Jahren 2016. Hier haben wir unseren neuenn Planckini-Labor-Baustein „Meteorologie“ vorgestellt.
Auch im Jahr 2017 waren wir auf der MINT-Messe und haben den neuen Planckini-Labor-Baustein „Forensik“ vorgestellt. Das Planckini-Labor hat im Jahr 2012 auf der 9. Hessischen MINT-Messe den 1. Preis gewonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind Mitglied in zwei MINT-EC-Schulnetzwerken, nämlich im „Südhessischen MINT-EC-Schulnetzwerk“ mit insgesamt vier MINT-EC-Schulen und in der „MINT-EC-Schulpartnerschaft Rhein-Main“ mit insgesamt neun MINT-EC-Schulen. Diesen beiden Kooperationen bringen viele Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler, angefangen von Praktika und MINT-Camps, die die Schulen füreinander ausrichten bis hin zu gemeinsamen Veranstaltungen wie Ausstellungen und Fortbildungen für die Kolleginnen und Kollegen. So fand im Oktober 2015 ein MINT-Camp für 24 Schüler/innen an der Max-Planck-Schule mit dem Thema „Living in a box – eine gesteuerte Welt im Vivarium (Aquarium und Terrarium)“ statt. Im September 2017 sind wir im Gegenzug sechs Schüler/innen von uns zum MINT-Camp in Darmstadt Thema „Von Löchern, Licht und Energie – eine Zukunftsvision?“ gefahren. Im Jahr 2018 ist das MINT-Camp in Lampertheim und im Jahr 2019 wieder bei uns an der MPS.

Eindrücke aus dem südhessischen MINT-Camp 2015 an der MPS, hier ging es um den Bau und die elektronische Steuerung von Terrarien.
Die zuvor gewonnen Kenntnisse über Mikroprozessor-Programmierung wurden dann im Bau von „gesteuerten“ Terrarien praktisch umgesetzt. Im Jahr 2019 findet das nächste südhessische MINT-Camp an der MPS statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir entwickeln unsere naturwissenschaftlichen Angebote wie Praktika und Exkursionen im Big-Bang-Club stets weiter als einen ergänzenden Baustein für die Berufsorientierung im Bereich MINT. Mit solchen Einblicken wollen wir zeigen, welche Berufsbilder es in den einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen gibt und helfen so den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Berufsorientierung.

 

Infoveranstaltung „Hochschulluft schnuppern“

„Hochschulluft schnuppern“ in Elektrotechnik und Medientechnik

Am Mittwoch, dem 17.5.2018 können interessierte Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 9:30 Uhr und 12:45 Uhr  in der Elektro- und Medientechnik am Campus in Rüsselsheim der Hochschule RheinMain (Am Brückweg 26 in Rüsselsheim) wieder „Hochschulluft schnuppern“. (Für diese Zeit ist man freigestellt vom Unterricht)

Vorgesehen ist eine kurze Vorstellung des Angebotes im Studienbereich Informations- und Elektrotechnik, zu dem u. a. die Studiengänge Elektrotechnik und Medientechnik gehören (beide auch in unterschiedlicher Form dual studierbar), sowie der Studiengang Elektro- und Luftfahrttechnik.

Mit auf dem Programm stehen Laborführungen, Experimente, der Besuch einer regulären Lehrveranstaltung sowie eine Abschlussrunde mit Studierenden, bei der auch die Zentrale Studienberatung mit von der Partie sein wird, um offene Fragen zu beantworten.

Für die Teilnahme ist eine formlose Anmeldung erforderlich bei marion.olejnik@hs-rm.de – gerne mit Angabe der Schule.

 

Infoveranstaltung für Bachelorstudiengänge an der Hochschule RheinMain

Am Montag, den 23.01.2017 (am Tag direkt vor der „hobit“, siehe nächsten Punkt) gibt es nachmittags eine einstündige Infoveranstaltung um 16 Uhr an der Hochschule Rhein-Main. Hier wird das gesamte Bachelorstudienangebot aller Fachbereiche kurz und informativ vorgestellt. Das ist eine tolle Möglichkeit für alle Schüler/innen der Oberstufe, die interessanten Studiengänge, die sehr zukunftssicher sind, kennen zu lernen.

Der Termin direkt vor der „hobit“ ist für Schüler der Q1 sehr interessant, weil am nächsten Tag kein Unterricht, für den Hausaufgaben gemacht werden müssten, ansteht. Sollten Sportkurse in dem Zeitraum liegen, bitte einfach an mich wenden, ich schaue, ob hier eine Regelung mit dem Sportlehrer/in getroffen werden kann.

 

Vortrag „3D-Drucke zwischen Kunst und Mathematik – Form folgt Funktion“ an der Hochschule Rhein-Main

Die Hochschule RheinMain, Studiengang Angewandte Mathematik, lädt sehr herzlich ein zu einem Vortrag mit Ausstellung zum Thema „3D-Drucke zwischen Kunst und Mathematik – Form folgt Funktion“

am Donnerstag, 23.11.2017, um 17:00 Uhr in der Hochschule RheinMain, Campus Am Brückweg, Gebäude A, großer Hörsaal (Raum A038), Am Brückweg 26, 65428 Rüsselsheim ein.

Der Vortrag richtet sich besonders an Oberstufenschülerinnen und -schüler, aber auch an Lehrkräfte sowie Mathematik-Studierende und -Interessierte.

Für den leicht verständlichen Vortrag konnte der Studiengang Angewandte Mathematik den renommierten Mathematik-Designer Dr. Oliver Labs gewinnen. Dabei wird auch ein Bezug zu heutigen Anwendungsgebieten und Lehrinhalten des Studiengangs Angewandte Mathematik hergestellt, wie etwa der Computeralgebra, der Kryptographie oder der Differentialgeometrie. So ist auch der Titel des Vortrags durchaus wörtlich zu verstehen: Dr. Labs‘ Kunstobjekte werden fast vollständig durch mathematische Beschreibungen festgelegt.

Der Vortrag und die damit verbundene Ausstellung veranschaulichen die mathematischen Arbeitsschritte in der Vektorrechnung, mit der man geeignete 3D-Daten für moderne Drucker erstellt. Zudem wird auch der geschichtliche Hintergrund beleuchtet, da manche Formen und Strukturen bereits vor mehr als 100 Jahren berechnet wurden. Mehr Informationen über den Vortragenden und seine mathematischen Objekte finden Sie unter: www.MO-Labs.com und www.Math-Sculpture.com.

Der Vortrag richtet sich besonders an Oberstufenschülerinnen und -schüler.

 

Die „Südhessischen MINT-Camps“

Das jährlich stattfindende „Südhessische MINT-Camp“ kann man mit folgenden Stichpunkten beschreiben:

  • Dreitägiges Programm rund um ein Thema, das verschiedenste MINT-Bereiche problemorientiert verbindet, dabei können auch externe Partner wie lokale Unternehmen, Organisationen und Hochschulen eingebunden werden. Die MINT-Camps finden immer zwischen Sommer- und Herbstferien statt.
  • Jede Schule schickt jeweils drei Schüler und drei Schülerinnen der E1- und Q1-Phase, die 24 Teilnehmer/innen arbeiten dann schulübergreifend zusammen, ein Wettbewerbsgedanke steht nicht im Vordergrund.
  • Die Unterbringung erfolg in Jugendherbergen oder Jugendgästehäusern.
  • Die Teilnahme am MINT-Camp ist kostenfrei, damit jeder Zugang zum MINT-Camp haben kann. Finanziert wird die Veranstaltung über Sponsoring und Partner.

 In den Jahren wurden so verschiedenste Themen behandelt:

  • Elektronische Simulation einer neuronalen Verschaltung“ am Gymnasium Michelstadt (2008)
  • LCD-Bildschirmtechnologie“ in der Lichtenberschule Darmstadt (2009)
  • Bionik meets Robotik“ am Lessing-Gymnasium Lampertheim (2010)
  • Massenspektroskopie – Auf die richtige Masse kommt es an…“ an der Max-Planck-Schule Rüsselsheim (2011) Bericht siehe unten…
  • Regenerative Energien“ am Gymnasium Michelstadt (2012)
  • Nanotechnologie“ an der Lichtenberschule Darmstadt (2013)
  • Wahrnehmung und Realität“ am Lessing-Gymnasium Lampertheim (2014)
  • Living in a box: Leben in einer gesteuerten Welt“ an der Max-Planck-Schule Rüsselsheim (2015) Bericht siehe unten…
  • ZeitrEISEN – Lehm, Logarithmus, Leuchtdiode“ am Gymnasium Michelstadt (2016)
  • Von Löchern, Licht und Energie – eine Zukunftsvision?“ an der Lichtenberschule Darmstadt (2017) Bericht siehe unten…

Im Herbst 2018 findet das Südhessische MINT-Camp wieder am Lessing-Gymnasium in Lampertheim statt und im Herbst 2019 ist es wieder an der MPS.

Die folgenden Bilder geben einen Eindruck vom Programm der südhessischen MINT-Camps.

Eindrücke vom 8. Südhessischen MINT-Camp (2015) in Rüsselsheim an der MPS

Im Oktober 2015 kamen 12 Schülerinnen und 12 Schüler der vier Schulen an die MPS und nahmen am 8. südhessischen MINT-Camps mit dem Thema „Living in a box: Leben in einer gesteuerten Welt“ teil. Dabei ging es um die Haltung von Tieren und Pflanzen in Vivarien, denn diese Lebewesen brauchen eine artgerechte Umgebung, um sich wohl zu fühlen. Im dreitägigen Programm wurde auf die verschiedensten Aspekte dieses Themas eingegangen, von der Biologie, Chemie, Physik, Technik, Informatik und Astronomie waren fast alle MINT-Disziplinen fachübergreifend und -verbindent involviert.

Bei der Führung im Exotarium des Frankfurter Zoos ging es auch um die Haltung von Reptilien in Terrarien.

Um die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen an verschiedene chemische und physikalische Faktoren besser zu verstehen, wurden am ersten Tag verschiedene Terrarien und Aquarien bei uns an der Schule in der Biologie-AG und auf einem Ausflug in den Frankfurter Zoo angesehen und viel über Tierhaltung gelernt. In einer sehr informativen Führung durch das Exotarium wurden verschiedene Techniken und Haltungsbedingungen näher gebracht.

Abends fuhr die Gruppe dann in das Naturfreundehaus Rüsselsheim, wo nach dem Abendessen am Lagerfeuer Marshmallows gegrillt wurden und der Tag so in Ruhe ausklingen konnte.

Nach dem Frühstück im Naturfreundehaus wurden dann am zweiten Tag an der Hochschule Rhein-Main (Campus Rüsselsheim) die verschiedenen chemisch-physikalischen Parameter (z.B. Temperatur, Luftfeuchte), die für Lebewesen wichtig sind, genauer betrachtet. Dabei wurde auch die elektronische Messung dieser Parameter behandelt. Außerdem ging es hier darum, wie man die Messwerte mit Arduino-Steuerprozessoren aufnehmen und dann Geräte mit diesem Rechner ansteuern kann, die diese Parameter dann mit technischen Lösungen beeinflussen können. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch eine Schulung in die Programmierung der Arduino-Steuerprozessoren, die übrigens mit einem C++-Dialekt programmiert wurden, den die Schülerinnen und Schüler vorher gelernt hatten. Herr Prof. Dannenmann hat uns tatkräftig im Vorfeld und während des MINT-Camps unterstützt, ohne seine Hilfe wäre das MINT-Camp in dieser Form gar nicht möglich gewesen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen mit der Methode „Hands on“ direkt die Programmierung der Arduino-Steuerprozessoren mit einem C++-Dialekt. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Herrn Dr. Itterbeck.
Die Schulung fand in den Räumen der Hochschule RheinMain statt. Herr Prof. Dannenmann und seine Kollegen haben uns tatkräftig unterstützt, ohne ihre Hilfe hätte das MINT-Camp gar nicht stattfinden können.
So klein und doch so vielseitig, der Arduino-Mikroprozessor (links) kann sehr viel steuern und regeln. Hier musste er mit einem Relais, dass er ansteuert, die verschiedenen Aktoren wie Wasser-Vernebler, Heizung u.s.w. an- bzw. ausschalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner kosmischer Ausflug zur Sternwarte Trebur hat das Programm am Dienstagabend komplettiert. Diese Themenverknüpfung hat einen interessanten Aspekt mit den gelernten Erkenntnissen zum Thema Terrarienhaltung mit der Raumfahrt und der Astronomie verknüpft, denn die vielen geplanten Langzeitmissionen ins Weltall oder zu anderen Planeten wie dem Mars bringen es zwangsläufig mit sich, dass die Menschen, die dort mitreisen, selbst in einem gesteuerten Vivarium, nämlich dem Raumschiff bzw. der Station, leben und sich versorgen müssen. Ein weiteres großes Thema waren Exoplaneten (Planeten, die in anderen Sonnensystemen sich um eine Sonne bewegen, die wir am Nachthimmel nur als Stern sehen können, man kennt bereits weit über 1000). Die große Frage, ob solch ein Exoplanet wie unser Planet Erde Leben tragen könnte, hängt natürlich davon ab, ob seine chemischen und physikalischen Parameter passend sind, er muss also im Prinzip „ein großes Vivarium darstellen“. Die „Astronomie Stiftung Trebur“ sucht auch nach solchen Exoplaneten und sie haben auch schon einige nachweisen können, die Teilnehmer/innen waren also ganz nah an der aktuellen Forschung dran.

In der Sternwarte Trebur ging es zunächst um Reisen im Raumschiff und Exoplaneten…
… und dann um die Technik des Teleskops,natürlich durften alle auch durch dieses und weitere Telekope einen Blick werfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am dritten Tag haben dann alle an der Max-Planck-Schule ihre Erkenntnisse in den Bau eigener, computer-gesteuerter Terrarien umgesetzt, die sie dann auch an ihre Schulen mitnehmen konnten. Beim Bau der Terrarien mussten viele Aspekte beachtet werden. Wo werden die Messfühler angebracht, wo die Aktoren, wo muss der Arduino befestigt werden und wie soll die Einrichtung aussehen. Dieser Teil hat den Beteiligten großen Spaß gemacht, wie man auf den Fotos sehen kann.

Eine Gruppe mit ihrem fertig zusammengesetzten Arduino samt Relais. Jede der vier MINT-Schulen durfte einen Prozessor samt Terrarium mitnehmen.
Letzte Tests am Arduino vor dem Einbau, ob die Aktoren-Ansteuerung auch funktioniert.
Manche Probleme offenbaren sich erst beim Bau, aber Herr Dr. Itterbeck und Hr. Prof. Dannenmann halfen den Gruppen dann weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sich selbst steuernde Terrarium ist fast fertig.
Einbau des Arduinos in das Terrarium.
Die Inneneinrichtung des Terrariums darf natürlich nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

Das Terrarium, das an der Max-Planck-Schule verblieben ist, wurde bereits mehrfach für Jugend-forscht-Arbeiten genutzt. Die Terrarien, die an die an die anderen MINT-EC-Schulen gingen, wurden auch weiter genutzt und für verschiedene Arbeiten weiter entwickelt. Auch wenn es viel Arbeit im Vorfeld war, hat es sich sehr gelohnt! Verantwortlich für dieses MINT-Camp 2015 an der Max-Planck-Schule in Rüsselsheim waren Ralf Liebscher, Markus Werth und Jürgen Knapp.

Alle Teilnehmer/innen des 8. südhessischen MINT-Camps an der MPS in Rüsselsheim.

Das MINT-Camp 2015 der MPS wurde im Anschluss mit dem Preis der Elinor-Kirchner-von-Opel-Stiftung ausgezeichnet. Die Preisverleihung war am 27. Mai 2017. Das Preisgeld stellt die Finanzierung des 12. Südhessischen MINT-Camps an der MPS im Jahr 2019 sicher, wenn wieder Schülerinnen und Schüler der vier südhessischen MINT-EC Schulen (Lichtenbergschule Darmstadt, Gymnasium Michelstadt, Lessing-Gymnasium Lampertheim und Max-Planck-Schule Rüsselsheim) bei uns zu Gast sein werden. Der Teilnahme ist damit wieder kostenfrei für die Schüler/innen der vier Schulen.

Finanziert wurde das MINT-Camp durch viele verschiedene Partner und Institutionen, denen wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Danken möchten:

Text und Fotos: Jürgen Knapp (J.Knapp@max-planck-schule.de)