G8: So wird’s gemacht!

G8: So wird's gemacht!

Bei der Auswahl einer weiterführenden Schule für Ihre Kinder sollte Sie der verkürzte gymnasiale Bildungsgang, wie er an der Max-Planck-Schule angeboten wird, nicht abschrecken. Bei uns werden seit vielen Jahren verschiedenste Maßnahmen erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit der Schulgemeinde umgesetzt, um das sogenannte „G8“ schülerfreundlich, effektiv, aber für leistungsfähige Schülerinnen und Schüler auch herausfordernd zu gestalten:

Stundenplan und Nachmittagsunterricht

Der Nachmittagsunterricht ist auf ein Minimum reduziert!

In den Klassenstufen 5 und 6 gibt es keinen verpflichtenden Nachmittagsunterricht. Erst in Klassenstufe 7 kommt an einem Tag ganzjährig verpflichtender Nachmittagsunterricht auf die Schülerinnen und Schüler zu. In den Klassenstufen 8 und 9 ist an zwei Tagen Regelunterricht am Nachmittag vorgesehen. Für die Klassenstufen 7 bis 9 endet der Pflichtunterricht am Nachmittag spätestens um 15.45 Uhr.

Wahlunterricht

Von den zwischen Klasse 5 und 9 verpflichtend zu absolvierenden fünf Wahlunterrichtsstunden sind drei schon fest im regulären Stundenplan verankert und werden somit begleitend abgeleistet. Die zwei noch verbleibenden Stunden können zu einem selbst gewählten Zeitpunkt abgeleistet werden. Das sehr umfangreiche Angebot an Arbeitsgemeinschaften wird im Bereich des Wahlunterrichts voll anerkannt. Schülerinnen und Schüler haben dadurch die Möglichkeit, ihren Neigungen nachzugehen und gleichzeitig die Verpflichtungen im Wahlunterricht zu erfüllen. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf werden hier nicht vergessen: Wer die schulischen Förderangebote wahrnimmt, bekommt diese Stunden ebenfalls für den verpflichtenden Wahlunterricht anerkannt; eine Mehrbelastung wird dadurch vermieden.

Schulinterne Lehrpläne

Die Max-Planck-Schule hat die Möglichkeiten, die das Hessische Schulgesetz bietet, nicht nur im organisatorischen Bereich zur Reduzierung von Belastungen genutzt, sondern auch im Bereich der Lehrpläne. Die einzelnen Fachkonferenzen haben die Lehrpläne und Kompetenzfestlegungen so überarbeitet, dass sie den Erfordernissen des verkürzten gymnasialen Bildungsganges besser entsprechen, Überbelastungen vermeiden helfen und schulische Besonderheiten berücksichtigen.

Hausaufgabenkonzeption

Die Schulkonferenz hat eine Hausaufgabenkonzeption erarbeitet, die den Arbeitsbedingungen im verkürzten gymnasialen Bildungsgang angepasst ist. Belastungen durch Nachmittagsunterricht in den höheren Jahrgangsstufen werden hier entsprechend berücksichtigt.

Förderkonzeption

G8 und individuelle Förderung schließen sich nicht aus! Neben den vielfältigen Angeboten für begabte Schülerinnen und Schülern sind in unserer Konzeption auch die Förderangebote bei Defiziten und Teilleistungsschwächen in umfangreichem Maß vorhanden. Von Sprachförderung in der Klassenstufen 5 und 6 bis hin zur gezielten individuellen Förderung in den Hauptfächern reicht hier das umfangreiche Angebot. Näheres finden Sie auch hier.

Warum G8?

Im gesamten europäischen Raum und auch noch in weiten Teilen der Bundesrepublik ist der 8-jährige gymnasiale Bildungsgang Standard. In der gesamten Schulgemeinde der Max-Planck-Schule trifft die stetig verbesserte Konzeption auf eine sehr breite Zustimmung und externe Prüfungen bescheinigen eine durchweg schülerfreundliche Umsetzung auf sehr hohem Niveau. Wir haben über Jahre hinweg bewiesen, dass G8 nicht nur effizient, sondern vor allem auch schülerfreundlich gestaltet werden kann. Deswegen wollen wir dieses Angebot in der dichten Schullandschaft in und um Rüsselsheim herum aufrechterhalten, um Wahlmöglichkeiten bezüglich des Bildungsganges zu gewährleisten und um auch weiterhin klare Verhältnisse anzubieten, die für Schülerinnen und Schüler sowie für deren Eltern nachvollziehbar sind und eindeutige Wege in die schulische Zukunft aufweisen.