Verordnungen

Entschuldigungen und Entschuldigungsheft

Im Krankheitsfall lassen sich Schülerinnen und Schüler durch einen Erziehungsberechtigten schriftlich entschuldigen. Beurlaubungen (Familienfeiern, Fahrprüfung, Informationsveranstaltungen von Universitäten etc.) müssen im Vorfeld von der jeweiligen Klassenleitung genehmigt werden, bei mehr als zwei Tagen von der Schulleitung. Die betreffenden Fachlehrkräfte sollten ebenfalls im Vorfeld durch die Schülerin bzw. den Schüler informiert werden.

Schülerinnen bzw. Schüler aus der Sekundarstufe I, die im Laufe des Vormittags aus Krankheitsgründen nach Hause gehen, melden sich im Sekretariat ab und werden von einem Erziehungsberechtigten abgeholt.

Fehlen bei Arbeiten bzw. Klausuren wird ebenfalls (bei Minderjährigen durch eines Erziehungsberechtigten) entschuldigt. Die Vorlage der Entschuldigung erfolgt bei der Fachlehrkraft, die einen Ersatztermin festlegt. In der Sekundarstufe II wird die Tutorin bzw. der Tutor über häufiges (unentschuldigtes) Fehlen durch die Fachlehrkraft informiert.

  • Die Eltern schreiben die Entschuldigungen in ein sogenanntes Entschuldigungsheft oder kleben ggf. das ärztliche Attest ein.
  • Die Schüler/innen legen das Entschuldigungsheft den Klassenlehrkräften zum Abzeichen vor.
  • Die Klassenlehrkraft vermerkt im Klassenbuch die Fehlzeit als „entschuldigt“.
  • Wenn Wahlunterricht oder AGs von den Fehlzeiten betroffen waren, legen die Schüler/innen den Wahlunterrichtslehrkräften bzw. AG-Leitern das Heft zusätzlich zum Abzeichnen vor.
  • Das Entschuldigungsheft bleibt in der Hand der Schüler/innen bzw. der Eltern.
  • Bei Unstimmigkeiten, kann der Schüler jederzeit nachweisen, dass er die Entschuldigung vorgelegt hat – sie ist dann abgezeichnet.
  • Kann eine Schülerin bzw. ein Schüler keine abgezeichnete Entschuldigung vorweisen, gilt die Fehlzeit als unentschuldigt und wird so im Zeugnis eingetragen.
  • Die Schüler/innen bzw. die Eltern tragen die Verantwortung für das ordnungsgemäße Führen und die Aufbewahrung des Entschuldigungsheftes.
  • Geht das Entschuldigungsheft verloren, ist dies der Klassenlehrkraft sofort und mit der Vorlage eines neuen Heftes anzumelden. Die Klassenlehrkraft vermerkt den Verlust des alten Heftes in dem neuen Heft.
  • Gehen in einem Schuljahr mehrmals Entschuldigungshefte verloren, entscheidet die Klassenlehrkraft, inwiefern in diesem Einzelfall eine Attestpflicht verfügt wird.

 Hausordnung

Die Max-Planck-Schule will eine Schule sein, in der sich alle fair und mit gegenseitigem Respekt begegnen, in der Konflikte nicht durch Macht oder Gewalt gelöst werden, sondern durch Gespräche und Argumente, in der unterschiedliche Meinungen und Lebensfor-men vertreten sind und als Bereicherung gesehen werden und in der alle Beteiligten sich auf folgende Regeln verständigen und sie beachten:

1. Allgemeine Verhaltensregeln 

Gegenseitige Rücksichtsnahme und Vermeidung von Unfallgefahren sind oberste Gebote im Schulalltag!

Deshalb …

  • ist Rennen und Schubsen in den Fluren und auf den Treppen verboten.
  • sind Fensterbänke keine Sitzgelegenheiten. (Ausnahme: Erdgeschoss der Trakte 2, 3 und 4)
  • gehören die Lichtschächte nicht zum Spielgelände.
  • sind Ballspiele mit Ausnahme von Tischtennis nur auf dem Sportplatz erlaubt.
  • ist das Werfen von Schneebällen verboten.
  • dürfen keine Waffen oder Gegenstände (Messer, Laserpointer, Feuerwerkskörper, Spraydosen etc.) in die Schule mitgebracht werden, die die Sicherheit anderer gefährden oder den Unterricht stören kön-nen. Wird ein solcher Gegenstand bei einem Schüler gefunden, so sind die Lehrkräfte berechtigt, ihn einzuziehen. Er wird nur den Erziehungsberechtigten zurückgegeben.
  • müssen Zugangswege und Radwege freigehalten werden.

2. Aufenthaltsraum für Schüler 

  • Der Aufenthaltsraum im Atriumgebäude dient den Jahrgangsstufen E1-Q4 sowohl zur Erholung als auch zum Arbeiten.

3. Unterrichtszeiten 

  • Die Aufsicht auf dem Schulgelände ist ab 7.40 Uhr geregelt.
  • Die Stunden beginnen und enden für Schüler und Lehrer pünktlich mit dem Klingelzeichen.
  • Beginnt der Unterricht nicht zur ersten Stunde, kommen die Schüler pünktlich zu ihrem Unterrichts-beginn in die Schule.
  • Fahrschüler, die keine andere Fahrgelegenheit haben, halten sich solange im Aufenthaltsraum oder der Cafeteria auf.
  • Lärmen auf dem Schulhof und in den Fluren während der Unterrichtszeiten stört die anderen und ist daher verboten.

4. Pausenregelung 

  • Schüler der Klassen 5 – 9 dürfen das Schulgelände während der Pausen grundsätzlich nicht verlas-sen. Ausnahme: Schüler/innen gehen in der Mittagspause den direkten Schulweg nach Hause, nehmen dort das Mittagessen ein und kommen dann zum Nachmittagsunterricht wieder.
  • In den großen Pausen halten sich die Schüler auf den Schulhöfen, in der Cafeteria, auf dem Sport-platz oder im Erdgeschoss des Atriumgebäudes auf. Im Obergeschoss des Atriumgebäudes und den Fluren vor den Fachräumen im Hauptbau ist der Aufenthalt in den Pausen ausdrücklich nicht gestattet.
  • Anfragen vor dem Lehrerzimmer sollten nur in dringenden Fällen und nur von dem betroffenen bzw. beauftragten Schüler vorgebracht werden.
  • Am Ende der großen Pausen sammeln sich die Klassen, die anschließend in den Trakten 2 (gelb), 3 (blau) und 4 (rot) sowie in den Informatikräumen Unterricht haben, auf dem Schulhof vor dem jeweils nächstgelegenen Gebäudeeingang. Die Lehrkräfte holen die Klassen dort ab.
  • Bei Regen sind die Erdgeschossflure der Schultrakte zum Aufenthalt geöffnet.

5. Vertretungsregelung 

  • Jeder Klassensprecher oder ein beauftragter „Vertretungsplanschüler“ informiert sich vor Unterrichts-beginn und in den Pausen an den veröffentlichten Plänen über den Vertretungsunterricht und gibt die getroffenen Vertretungsregelungen an die Klasse weiter. In der Oberstufe muss jeder Schüler diese Information selbst einholen.
  • Der Klassensprecher oder ein Vertreter aus dem Kurs benachrichtigen die stellvertretende Schullei-tung, ersatzweise das Sekretariat, wenn zehn Minuten nach Stundenbeginn noch immer keine Lehr-kraft bei der Klasse eingetroffen ist.
  • In Klassen 5 – 9 werden fehlende Lehrkräfte von der 1. bis einschließlich 6. Stunde vertreten. In den Klassen 8 und 9 können Randstunden ausfallen. In Klasse 9 sind „Nebenan-Aufsichten“ möglich.

6. Verhalten im Klassenraum 

  • Gegenseitige Rücksichtnahme und pflegliche Behandlung des Mobiliars sind oberste Prinzipien.
  • Ein von der Klasse eingerichteter Ordnungsdienst kümmert sich täglich um die Beseitigung von Müll und Unrat und quittiert dies auf einer ausgehängten Liste.
  • Die in der Klasse beauftragten Umweltbeauftragten sorgen für einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser und melden Beschädigungen schriftlich beim Hausmeister an.
  • Zum Unterrichtsende werden die Stühle in allen Sälen hochgestellt.

7. Umgang mit Eigentum 

  • Die Schüler achten auch in den Pausen auf ihre Schultaschen und Bücher und gehen verantwor-tungsvoll mit eigenem und fremdem Eigentum um.
  • Wertvolle Gegenstände, höhere Geldbeträge und teure Fahrräder sollten nicht mitgebracht werden, da sie in der Schule nicht versichert sind und bei Verlust nicht von einer Versicherung ersetzt werden können.
  • Wer Mobiliar, Wände und Toiletteneinrichtungen beschmiert oder mutwillig beschädigt, wird bestraft. Die Kosten für Ersatz, Reparaturen und Reinigungen von Schuleigentum tragen verursachende Schü-ler bzw. deren Erziehungsberechtigte.
  • Schulbücher und Lernmittel sind Eigentum des Landes Hessen und werden von der Schule zur Verfü-gung gestellt. Sie sind schonend und pfleglich zu behandeln. Bücher müssen mit einem Schutzum-schlag eingebunden werden. Bei Klassen- oder Schulwechsel werden sie der Schule zurückgegeben. Bei Beschädigung oder Verlust ist Ersatz zu leisten.

8. Mobiltelefone 

  • Alle von den Schüler/innen mitgebrachten Mobiltelefone sowie andere Bild- und Tonträger haben in-klusive Zubehör während des Aufenthalts auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet zu sein und müssen nicht sichtbar aufbewahrt werden. Für die Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe ist die Nutzung der Geräte nur in Freistunden und nur an von der Schulleitung dafür benannten Orten gestat-tet. Bei Zuwiderhandlung wird das Mobiltelefon bzw. das Abspielgerät von der Lehrkraft eingezogen und ist von einem Erziehungsberechtigten bzw. bei volljährigen Schülern von diesen selbst am Ende des Unterrichtstages im Sekretariat abzuholen.
  • Die Lehrkräfte schalten ihre Mobiltelefone im Unterricht ab und nehmen grundsätzlich ihre Vorbildfunk-tion in diesem Bereich wahr.

9. Hofdienst 

  • Alle Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am Hofdienst nach einem besonderen Plan und sammeln Abfälle und Müll ein.

10. Rauchen und sonstige Drogen 

  • Rauchen ist für alle Personen auf dem Schulgelände verboten. Da Schüler der Mittelstufe das Schul-gelände nicht verlassen dürfen, ist für diese Schüler das Rauchen während der Unterrichtszeiten strikt verboten und wird bei Zuwiderhandlung mit Ordnungsmaßnahmen belegt.
  • Der Konsum von Alkohol ist im Schulalltag verboten.
  • Bei Konsum oder Weitergabe illegaler Drogen wird die Polizei eingeschaltet.

11. Pädagogische und Ordnungsmaßnahmen 

  • Die aufgestellten Regeln sollen dazu beitragen, dass Gefahren, Störungen und Streit vermieden wer-den.
  • Schüler, die gegen die Regeln verstoßen, müssen mit Konsequenzen rechnen, z.B. Referate schrei-ben, Nachsitzen, Aufräum- und Säuberungsdienste.
  • Bei schwerer oder wiederholter Missachtung der Hausordnung kann die Klassenkonferenz eine Ord-nungsmaßnahme beantragen, z.B. Ausschluss von der Klassenfahrt, Versetzung in die Parallelklasse, Verweisung von der Schule.

12. Fehlzeiten und Erkrankungen von Schülern 

  • Alle Schülerinnen und Schüler führen ein Entschuldigungsheft.
  • Wer sich im Laufe des Schultages krank fühlt, meldet sich bei der Lehrkraft der laufenden oder der nachfolgenden Stunde und im Sekretariat ab. Die Sekretärin benachrichtigt die Eltern telefonisch. Dies gilt für die Jahrgangsstufen 5 bis 9.
  • Erkrankungen sind von den Eltern minderjähriger Schüler, von den volljährigen Schülern persönlich, schriftlich und zeitnah zu entschuldigen. Eine Attestpflicht ist in begründeten Fällen von der Lehrkraft zu verfügen. Bei absehbar längeren Fehlzeiten ist die Klassenlehrkraft telefonisch oder schriftlich zu benachrichtigen. In der Oberstufe ist der Tutor ab dem 4. Abwesenheitstag zu benachrichtigen.
  • Anträge auf Beurlaubung von einzelnen Stunden bis zu 2 Tagen sind rechtzeitig vorher bei der Klas-senlehrkraft / dem Tutor schriftlich abzugeben (Ausnahme: vor und nach den Ferien).
  • Anträge auf Beurlaubung ab 3 Tagen und, unabhängig von der Anzahl der Tage, vor und nach Ferien, sind mindestens 4 Wochen vor dem Beurlaubungstermin schriftlich an den Schulleiter zu richten.
  • Alle Beurlaubungsanträge müssen eine stichhaltige Begründung enthalten. Verlängerung von Ferien, persönliche Urlaubsplanungen und preisgünstige Flüge sind kein Beurlaubungsgrund.
  • Passiert auf dem Schulweg, während der Pausen oder im Unterricht ein Unfall, muss dies im Sekreta-riat gemeldet werden, damit Versicherungsschutz gewährleistet ist.

13. Schulveranstaltungen 

  • Schulveranstaltungen sind Aktivitäten, an denen außerhalb des Unterrichts alle Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme verpflichtet sind. Dazu gehören insbesondere Klassen- und Studienfahrten, Wandertage, Exkursionen und besondere Projekttage, z.B. Weihnachtsbasar, Tag der offenen Tür, Sporttag, Berufsorientierungs-Seminar, Präsentationstechniken-Seminar, Betriebspraktika, HOBIT…
  • Eine Beurlaubung von Schulveranstaltungen ist wie bei Beurlaubung vom Unterricht nur in begründe-ten Ausnahmefällen und unter Angabe der besonderen Gründe möglich.

Wichtige Hinweise zu Leistungsnachweisen und Benotung sind im Anhang zusammengefasst. 

Hausordnung zum Download

Anhang zur Hausordnung

Hinweise zum Datenschutz

Liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

es ist uns ein ernsthaftes und dringliches Anliegen, mit den personenbezogenen Daten, die im Schulalltag erhoben werden, äußerst sorgfältig und zum Wohle aller umzugehen.

Mit der Aufnahme an der Max-Planck-Schule wird für jede Schülerin und jeden Schüler eine Schülerakte angelegt bzw. es wird die Akte aus der Grundschule weitergeführt. In dieser Akte werden zunächst persönlichen Daten erfasst, die Sie bei der Erstanmeldung angegeben haben, und um weitere Daten ergänzt, die während der Schullaufbahn erhoben werden (z.B. Leistungen und schulische Abschlüsse). Die Daten werden sowohl in elektronischer Form in der zentralen Lehrer-und-Schüler-Datenbank (LUSD) des Kultusministeriums als auch in Papierform als Schülerakte in der Schule verwahrt. Bei einem Schulwechsel werden Schülerakte und Zugriffsrechte auf die elektronisch gespeicherten Daten auf die aufnehmende Schule übertragen.

Die Grundlage für Datenerhebung, Datenverwaltung und Verwendung der Daten wird im § 83 des Hessischen Schulgesetzes und in der Verordnung über die „Verarbeitung personenbezogener Daten in Schulen und statistische Erhebungen an Schulen“ vom 4. Februar 2009 gelegt. In dieser Verordnung finden Sie einen Überblick darüber, welche Daten grundsätzlich in der Schule erfasst werden und wie lange sie aufbewahrt werden müssen. Sie haben das Recht, nach Anmeldung die Schülerakte und die darin enthaltenen Daten einzusehen. Dies ist schriftlich bei der Schulleitung zu beantragen.

Mit der Kenntnisnahme dieses Schreibens stimmen Sie zu, dass Fotos von Schulveranstaltungen (Siegerehrungen, Feste, Aufführungen etc.) auf der Website der Max-Planck-Schule veröffentlicht oder zum Zwecke der Veröffentlichung an die Presse (z.B. für einen Zeitungsartikel) weitergegeben werden dürfen. Die Bilder auf der schuleigenen Homepage sind durch ein Passwort vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Die Bilder selbst werden in einer sehr geringen Auflösung gezeigt, sodass auch dadurch ein Missbrauch verhindert wird.

Falls Sie einer Veröffentlichung in den oben genannten Medien nicht zustimmen, bitten wir um eine entsprechende schriftliche Mitteilung.

Datenschutz

Nutzung elektronischer Geräte

Für alle Schülerinnen und Schüler gilt absolutes Handy-Verbot in der Schule, d. h. vor dem Betreten des Schulgeländes ist das Handy auszustellen und erst nach Verlassen des Schulgeländes darf es wieder angemacht und benutzt werden. Dies gilt auch für alle anderen elektronischen Geräte wie z. B. mp3-Player, iPad und iPod.

Da die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in ihren Freistunden das Gebäude verlassen dürfen, können sie das Handy natürlich – außerhalb des Schulgeländes – in dieser Zeit benutzen. Dies gilt auch im sogenannten Oberstufenraum.

 Grundsätze für Hausaufgaben an der Max-Planck-Schule

Hausaufgaben sind ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Arbeit und müssen stets eine vorbereitende und/oder vertiefende Funktion erfüllen. Die termingerechte und vollständige Anfertigung und Vorlage der Hausaufgaben ist eine der vordringli-chen Pflichten von Schülerinnen und Schülern. Die Eltern unterstützen die Anfertigung und sorgen für Rahmenbedingungen, die die Erledigung der Hausaufgaben befördern. Die Lehrer tragen dafür Sorge, dass sich der Umfang der täglich zu erledigenden Haus-aufgaben, gemessen am Alter der Schülerinnen und Schüler, in einem vertretbaren Rahmen bewegt.

1. Hausaufgaben, die nicht entsprechend angefertigt werden, müssen schnellstmög-lich (in der Regel bis zur nächsten Stunde) nachgearbeitet und unaufgefordert bei der Lehrkraft vorgelegt werden.

2. Hausaufgaben, die nicht termingerecht und vollständig bei der Fachlehrkraft vor-gezeigt werden, wirken sich negativ auf die Fach- und Arbeitsverhaltensnote aus.

3. Spätestens wenn die Hausaufgaben mehr als 3x nicht angefertigt bzw. nicht nach-gearbeitet worden sind, müssen die Eltern schriftlich benachrichtigt werden. Das Schreiben wird der Schülerakte beigefügt.

4. In begründeten Fällen kann die Lehrkraft einfordern, dass die nicht erledigten Hausaufgaben außerhalb des Regelunterrichts in der Schule angefertigt werden. Die Eltern sind hierüber rechtzeitig zu informieren.

5. Wenn die o.g. Maßnahmen ohne Wirkung bleiben, kann die Lehrkraft bei der Klas-senkonferenz den Antrag auf eine weiterführende Maßnahme (Ordnungsmaß-nahme, Ausschluss von besonderen Klassenveranstaltungen etc.) stellen.

6. Hausaufgaben sollen kontrolliert und korrigiert werden.

7. Die Lehrkräfte stellen sicher, dass abwesenden Schülerinnen und Schülern die Hausaufgaben und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen, sobald diese wie-der die Schule besuchen.

8. Schülerinnen und Schüler müssen nach Fehlzeiten Hausaufgaben in Absprache mit der Lehrkraft in angemessenem Umfang nacharbeiten. Vorrang hat jedoch die Aufarbeitung des versäumten Unterrichtsstoffes.

9. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 führen ein Hausaufgabenheft. Die Klassen- und Fachlehrkräfte schaffen die Rahmenbedingungen für die Eintragungen.

10. Alle Lehrkräfte tragen die zu erledigenden Hausaufgaben im Klassenbuch am Zieldatum in die dafür vorgesehene Spalte ein, damit Umfang und Verteilung ersichtlich werden.